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Mercedes Benz |
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: 6826 Fotos |
| letztes Update |
: 22.07.2010 |
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Auspuffanlage R 171
200K und 350 |

 | Technische Zeichnung der Auspuffanlage ab Kat für den R 171 |
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Automatisches-Kupplungs-System (AKS) |

 | Das 7-Gang Planetenrad-Automatikgetriebe 7G-TRONIC bietet mit optimierten Schaltvorgängen und seinem geringen Geräuschniveau deutlich mehr Fahrspaß und Komfort. 7G-TRONIC ist für Pkw das weltweit erste 7-Gang-Automatikgetriebe. Zügig gleitende Schaltvorgänge, die auch in den oberen Gängen kaum spürbar sind, sorgen für spürbar mehr Komfort. Dank der integrierten Getriebesteuerung mit extrem schneller Direktansteuerung der Gänge ergibt sich ein deutlich größeres Durchzugs- und Beschleunigungsvermögen; eine der Innovationen von 7G-TRONIC ist, dass mehrere Gänge übersprungen werden können. Das Geräuschniveau bewegt sich auf sehr niedrigem Niveau. Ein zweiter, länger übersetzter Rückwärtsgang verhilft zu sanfterem und sichererem Anfahren bei Eis und Schnee. Detailoptimierungen für mehr Zuverlässigkeit und Langlebigkeit lassen niedrigere Wartungskosten erwarten.
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 | Verbesserte Fahrleistungen resultieren im wesentlichen aus engerer Gangabstufung und höherer Gesamtspreizung (das Verhältnis der Übersetzung vom kleinsten zum größten Vorwärtsgang). Sieben Schaltstufen machen kleine Drehzahlsprünge von Gang zu Gang möglich. Aufgrund der Wandlerüberbrückung, die bereits ab dem 1. Gang einsetzt sowie der deutlichen Absenkung der Motordrehzahl in den Gängen 5, 6, 7 bei konstanter Reisegeschwindigkeit kann bei verbesserter Beschleunigung mit einer Verbrauchsreduzierung im Vergleich zum bisherigen 5-Gang-Automatikgetriebe gerechnet werden. 7G-TRONIC, gibt es in zwei Leistungsklassen: ausgelegt bis 700 Nm für die 8-Zylindermotoren, und bis 400 Nm für die Baureihen mit 5- und 6-Zylindermotoren. Für einen künftigen Shift-by-Wire-Betrieb ist es bereits vorbereitet. |
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Automatisches-Kupplungs-System (AKS) |

 | Selbst schalten, aber kuppeln lassen: Das ist die Idee des automatischen Kupplungs-Systems (AKS). Bei dieser innovativen Sonderausstattung der A-Klasse (W168) und Vaneo (W414), entfällt das linke Pedal. Das AKS betätigt automatisch die Kupplung, sobald Sensoren an der Position des Schalthebels erkennen, dass der Fahrer einen anderen Gang einlegen möchte. Der linke Fuß hat zwar Ruhe, doch Hand-Arbeit ist weiterhin angesagt. Die einzelnen Gänge legt der Fahrer ganz konventionell ein. Neben dem Komfortgewinn, nicht mehr kuppeln zu müssen, bietet dieses automatisierte Handschaltgetriebe eine ganze Reihe weiterer Vorteile. Der Motor kann nicht mehr abgewürgt, die Kupplung nicht übermäßig schnell verschlissen werden. Beim Rangieren oder im Stau muss nicht mit Gas und Kupplung gespielt werden, wie ein Automatik-Fahrzeug kriecht die AKS-Variante bereits bei Leerlauf-Drehzahl vor- oder rückwärts. |
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CGI (Benzindirekteinspritzung) |

 | Das Kürzel CGI steht für Stratified Charged Gasoline Injection und dies werden alle Benzindirekteinspritzer tragen. Ab Herbst 2002 macht der CLK 200 CGI den Anfang. Mercedes setzt damit auf Hubraum kleinere Motoren, die mit einem Kompressor aufgeladen sind. Der Kraftstoff wird direkt eingespritzt. Der Kraftstoffverbrauch und die Emissionen sollen sich bei diesen Modellen drastisch reduzieren. Der C 200 CGI (Debüt Ende 2002) wird nur 7,8 Liter auf 100 km verbrauchen. 2003/2004 werden die V6 und V8 CGI folgen. |
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DOHC-Motor |

 | DOHC steht für 'double overhead camshaft'
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 | Dies ist ein Motor mit 2 obenliegenden Nockenwellen.
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 | Erforderlich bei Motoren mit Mehrventiltechnik.
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 | Auf dem Bild ist ein geöffneter Motor zu sehen, der die DOHC-Technik schön darlegt. Dieser Motor stellt aber keine aktuelle Motorentechnologie mehr da. |
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Klopfen im Motor |

 | Unkontrolliert ablaufende Verbrennung des Ottomotors, es entsteht eine zweite Flammenfront, verbunden mit erheblichen Zunahme der Brenngeschwindigkeit.
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 | Klopfen entsteht durch Schlechte Wärmeabfuhr, Verbrennungsrückstände und durch Kraftstoff mit zu geringer OZ (Oktanzahl).
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 | Die Folgen sind somit ein hoher Verschleiss mit Überhitzungsgefahr verbunden mit sinkender Leistung. |
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Kolbenhub |

 | Als Kolbenhub bezeichnet man den Weg des Kolbens zwischen UT (unterer Totpunkt) und OT (Oberer Totpunkt).
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 | Der Kolben verdichtet am OT das Gemisch und es wird gezündet. Die freigesetzte Energie drückt den Kolben wieder nach UT. Dabei wird eine translatorische Bewegung des Kolbens in eine rotatorische Bewegung der Kurbelwelle, mittels der Pleulstange, umgesetzt.
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 | Der Motor deht sich nun. |
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Kratzfester Nanolack |

 | Nach über vierjähriger Entwicklungszeit geht bei Mercedes Ende 2003 ein neuartiger Klarlack in Serie, der dank modernster Nano-Technologie deutlich kratzfester als herkömmlicher Lack ist. Die Modelle der E-, S-, CL-, SL- und SLK-Klasse sind weltweit die ersten Automobile mit diesem innovativen Lacksystem; andere Mercedes-Modelle erhalten die kratzbeständigere Nano-Lackierung ab Frühjahr 2004 ebenfalls. Damit leistet die Stuttgarter Automobilmarke einen weiteren wichtigen Beitrag, um die vorbildliche Langzeitqualität und Wertbeständigkeit ihrer Personenwagen nochmals deutlich zu steigern. Der neu entwickelte Klarlack enthält mikroskopisch kleine Keramikpartikel. Der Klarlack härtet im Trockner der Lackiererei aus und bildet dabei eine sehr dichte Netzstruktur. Dadurch ist der Lack deutlich besser vor Kratzern geschützt, die zum Beispiel in mechanischen Autowaschanlagen verursacht werden. Die so genannten Nano-Partikel verbessern die Kratzbeständigkeit der Lackierung um das Dreifache und sorgen dauerhaft für einen sichtbar besseren Glanz. Nach Extremtests in einer Laborwaschanlage haben Mercedes-Ingenieure einen um rund 40 Prozentpunkte höheren Lackglanz gemessen als bei herkömmlichen Klarlacken. Mercedes-Benz hat den neuartigen Nano-Klarlack ausgiebig in Labor und Praxis getestet. An den Langzeituntersuchungen nahmen mehr als 150 Versuchswagen teil. Sie zeigen auch nach mehrjährigem Einsatz eine deutlich bessere Kratzfestigkeit und eine höhere Lackbrillanz als konventionell lackierte Fahrzeuge. Zudem entspricht das neu entwickelte Lacksystem auch bei der Schutzwirkung gegenüber chemischen Umwelteinflüssen dem hohen Mercedes-Standard. Der neue serienmäßige Klarlack mit Nano-Partikeln wird sowohl bei Metallic- als auch bei Uni-Lackierungen eingesetzt. Dank der beachtlichen Fortschritte auf dem Gebiet der Nano-Technologie gelang es, die weniger als ein Millionstel Millimeter kleinen Keramikpartikel in die Molekularstruktur des Lackbindemittels zu integrieren. Diese Teilchen schwimmen zunächst ungeordnet in dem flüssigen Klarlack und vernetzen sich während des Trockenprozesses. Dabei verbinden sich die Partikel, sodass an der Lackoberfläche eine sehr dichte, regelmäßige Netzstruktur entsteht. Sie dient als Schutzschicht und macht den neuen Nano-Klarlack deutlich kratzresistenter als herkömmlicher Lack. Mercedes-Benz ist weltweit die erste Automobilmarke, die den kratzfesteren Klarlack anbieten wird. Er gilt als Beispiel für das große Zukunftspotenzial der Nano-Technologie, mit der Wissenschaftler bis in die atomaren Strukturen der Werkstoffe vordringen und sie verändern können. So wird es künftig auch auf anderen Gebieten der Automobilentwicklung möglich sein, Materialien neue, maßgeschneiderte Eigenschaften zu verleihen. Der Begriff Nano-Technologie basiert auf dem griechischen Wort „nanos“, das übersetzt „Zwerg“ bedeutet. Allgemein wird damit in der Wissenschaft der Milliardstel Teil einer Einheit bezeichnet - ein Nanometer entspricht einem Milliardstel Meter. |
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Oktanzahl und Cetanzahl |

 | Die Oktanzahl ist eine Maßzahl für Klopffestigkeit von Otto-Kraftstoffen. Unter Klopffestigkeit versteht man die physikalische Eigenschaft der Kraftstoffmoleküle widerstand gegen Selbstentzündung zu leisten, je höher die Oktanzahl desto höher die Selbstentzündungstemperatur. ROZ in Super-Plus = 98 V-Power Shell = 1oo
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 | Die Cetanzahl ist das Maß für die Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffs.
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 | Je höher die Cetanzahl, desto zündwilliger ist der Dieselkraftstoff und desto niedriger ist die Selbstentzündungstemperatur. Bei 350°C-450°C ist die CZ 45-55, Biodiesel ab CZ 58 |
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Viskosität des Motorenöles |

 | ist die Zähflüssigkeit des Motorenöls, eine Normung nach SAE.
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 | Es gibt unterschiedliche Viskositätsklassen, die von der Temperatut abhängig sind ( Mass für die Innere Reibung einer Flüssigkeit)
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 | Zusatzinfo:
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 | Die Viskosität ist eine Stoffeigenschaft, die ein Maß für die innere Reibung eines Fluids ist. Die dynamische Viskosität verschiedener Fluide in Abhängigkeit von der Temperatur wird mit dem Rotationsviskosimeter ermittelt. Zur Ermittlung der kinematischen Viskosität dient das abgebildete Kapillarviskosimeter nach Cannon-Fenske. |
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Zündverzug |

 | Zeitspanne vom Einspritzbeginn bis zur Selbstentzündung, ca. 1/1000 Sekunde.
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 | Einflussfaktoren sind Feinheit der Kraftstoffzerstäubung
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 | (Einspritzdruck), die Verdichtungstemperatur (Betriebszustand) und die Zündwilligkeit des Kraftstoffs (CZ)
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 | Dauert der Zündverzug länger, gelangt mehr Kraftstoff in den Brennraum der dann schlagartig verbrennt.
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 | Folgen sind dann laute Motorgeräusche (Nageln), höherer Verschleiß und sinkende Leistung. |
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